Praktische Hinweise
Handhabung
Schaumlöschmittel sind sehr leicht anschäumbar. Ist beim Befüllen von Behältern Schaum entstanden, zerfällt er je nach Art des Schaummittels
u.U. sehr langsam, was sich störend auf den Füllvorgang auswirkt und z.T. Qualitätseinbußen, insbesondere bei Proteinschaummitteln, zur Folge haben kann.
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Lagerung
Für synthetische Schaumlöschmittel eignen sich zur Lagerung und zum Transport Behälter aus korrosionsbeständigem
Edelstahl, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sowie hochmolekulare Niederdruck Polyethylen (HDPE). » weitere Informationen
Für Proteinschaummittel eignen sich Behälter aus Stahl, Edelstahl, glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK)
sowie hochmolekularem Niederdruck Polyethylen (HDPE). » weitere Informationen
Qualitätskontrolle von Lagerbeständen
Um die Einsatzfähigkeit der bevorrateten Schaumlöschmittelbestände, z.B. in stationären Löschanlagen, sicherzustellen, empfehlen wir die
regelmäßige, z.B. jährliche Überprüfung durch unser Labor. Dazu benötigen wir ein Muster von mindestens
1 Liter Schaumlöschmittel.
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Mischbarkeit
mit anderen Schaumlöschmitteln
Grundsätzlich dürfen Protein-Schaumlöschmittel
nicht mit synthetischen Schaumlöschmitteln gemischt werden. Gleichartige Schaummittel können
dagegen
bei umgehendem Verbrauch in beliebigem Verhältnis miteinander
gemischt werden (z.B. Mehrbereich-
schaummittel mit Mehrbereichschaummittel).
Bei Ergänzung von Schaummittelvorräten empfiehlt sich eine
Verträglichkeitsprüfung durch unser Labor. Weitere Hinweise enthalten die
jeweiligen Produkt-Datenblätter.
Üben / Erproben
Bei Übungen und Erprobungen sollten die „Empfehlungen zum Üben und
Erproben von Schaumlöschmitteln“, herausgegeben vom Fachausschuss
GMAG*, dringend beachtet werden.
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